AML-Richtlinie
Bei Hexabet hat die Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Betrug und sonstigen illegalen Finanzaktivitäten höchste Priorität. Diese AML-Richtlinie (Anti-Money Laundering) beschreibt die Grundsätze und Verfahren, die Hexabet im Jahr 2026 anwendet, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen, zu prüfen und gegebenenfalls an zuständige Stellen zu melden. Mit der Nutzung der Website erklären sich Nutzer mit den in dieser Richtlinie beschriebenen Prüf- und Kontrollmaßnahmen einverstanden.
Hexabet ist seit 2024 am Markt aktiv und wird von Fortuna Games N.V. betrieben. Das Unternehmen arbeitet unter einer Lizenz aus Curaçao und setzt technische sowie organisatorische Maßnahmen ein, um die Sicherheit von Konten, personenbezogenen Daten und Zahlungsvorgängen zu schützen. Dazu gehören unter anderem Verschlüsselungstechnologien sowie interne Prüfprozesse im Bereich Compliance und Transaktionssicherheit.
Zweck der AML-Richtlinie
Der Zweck dieser Richtlinie besteht darin, sicherzustellen, dass die Plattform nicht für Geldwäsche, Betrug, Verschleierung illegaler Mittel, Identitätsmissbrauch oder die Finanzierung rechtswidriger Aktivitäten genutzt wird. Hexabet verfolgt einen risikobasierten Ansatz und kann je nach Nutzerprofil, Zahlungsart, Herkunftsland, Transaktionsverhalten oder Höhe der Ein- und Auszahlungen zusätzliche Prüfungen durchführen.
KYC- und Identitätsprüfung
Zur Einhaltung der geltenden AML- und Compliance-Anforderungen kann Hexabet im Rahmen des KYC-Verfahrens („Know Your Customer“) eine Identitätsprüfung verlangen. Nutzer können jederzeit aufgefordert werden, geeignete Dokumente zur Verifizierung ihrer Identität und ihrer Kontodaten vorzulegen. Dazu können insbesondere folgende Unterlagen gehören:
- gültiger Personalausweis, Reisepass oder Führerschein;
- Adressnachweis, z. B. aktuelle Strom-, Gas-, Internet- oder Bankabrechnung;
- Nachweis der verwendeten Zahlungsmethode, etwa geschwärzte Kopien von Bankkarten oder Kontoauszügen;
- gegebenenfalls Nachweis über die Herkunft der eingesetzten Mittel.
Hexabet behält sich das Recht vor, Auszahlungen auszusetzen, Konten einzuschränken oder weitere Nachweise anzufordern, bis die Identität des Nutzers erfolgreich bestätigt wurde. Die Prüfung kann vor, während oder nach der Nutzung bestimmter Dienste erfolgen.
Überwachung von Transaktionen
Alle Einzahlungen, Auszahlungen und sonstigen finanziellen Aktivitäten auf der Plattform können überwacht werden, um ungewöhnliche oder verdächtige Muster zu erkennen. Dazu zählen unter anderem:
- häufige Ein- und Auszahlungen ohne erkennbare Spielaktivität;
- Nutzung mehrerer Zahlungsmethoden ohne plausiblen Grund;
- Transaktionen mit ungewöhnlich hohen Beträgen;
- widersprüchliche Angaben zur Person oder zum Wohnsitz;
- Verdacht auf Nutzung eines Kontos durch Dritte;
- auffällige Aktivitäten im Zusammenhang mit Bonusmissbrauch oder kollusivem Verhalten.
Wenn eine Transaktion oder ein Verhalten als verdächtig eingestuft wird, kann Hexabet zusätzliche Informationen anfordern, Bearbeitungszeiten verlängern, Zahlungen zurückhalten oder das Konto temporär sperren, bis die Überprüfung abgeschlossen ist.
Herkunft der Gelder
Hexabet kann Nachweise zur Herkunft der eingesetzten oder ausgezahlten Gelder verlangen, insbesondere wenn dies aufgrund der Höhe, Häufigkeit oder Art von Transaktionen notwendig erscheint. Akzeptierte Nachweise können je nach Fall variieren und beispielsweise Gehaltsabrechnungen, Steuerunterlagen, Kontoauszüge, Geschäftsunterlagen oder andere geeignete Dokumente umfassen. Werden angeforderte Nachweise nicht oder nicht in ausreichender Form erbracht, kann Hexabet Maßnahmen zum Schutz der Plattform und zur Einhaltung regulatorischer Pflichten ergreifen.
Zahlungsmethoden und Kontoinhaberschaft
Einzahlungen und Auszahlungen müssen grundsätzlich mit Zahlungsmitteln erfolgen, die rechtmäßig genutzt werden dürfen und auf den Namen des registrierten Kontoinhabers lauten. Hexabet kann die Nutzung von Zahlungsmethoden Dritter untersagen. Im Fall von Karten-, Bank-, Wallet- oder Krypto-Zahlungen kann das Unternehmen zusätzliche Dokumente anfordern, um die Berechtigung zur Nutzung der jeweiligen Methode zu bestätigen.
Hexabet unterstützt je nach Verfügbarkeit verschiedene Zahlungsoptionen, darunter Mastercard, VISA, SEPA Transfer, Skrill, Apple Pay, Google Pay, MiFinity, eZeeWallet, Flexepin, Neosurf, Banküberweisung sowie ausgewählte Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, USDC, Litecoin, Cardano, Solana, Tether, Ripple und Dogecoin. Nicht jede Methode ist in jedem Land oder für jeden Nutzer verfügbar. Alle Zahlungsarten unterliegen internen Sicherheits- und Compliance-Prüfungen.
Verbotene Handlungen
Folgende Handlungen sind auf der Plattform streng untersagt:
- Nutzung des Kontos zur Verschleierung oder Übertragung illegal erlangter Gelder;
- Registrierung unter falschen, unvollständigen oder irreführenden Angaben;
- Verwendung gestohlener, unbefugter oder fremder Zahlungsinstrumente;
- Eröffnung mehrerer Konten zur Umgehung von Kontrollen oder Limits;
- jegliche Form von Betrug, Kollusion, Missbrauch von Bonusangeboten oder Umgehung von Prüfverfahren.
Bei Verstößen gegen diese Vorgaben kann Hexabet nach eigenem pflichtgemäßem Ermessen Konten schließen, Boni stornieren, Gewinne annullieren, Auszahlungen verweigern oder den Fall an zuständige Behörden oder Partner im Bereich Zahlungs- und Compliance-Sicherheit weiterleiten.
Risikobasierter Prüfungsansatz
Hexabet wendet einen risikobasierten Ansatz an. Das bedeutet, dass bestimmte Konten, Transaktionen oder Nutzungsmuster intensiver überprüft werden können als andere. Faktoren wie geografisches Risiko, Zahlungsquelle, Transaktionsumfang, Kontoverhalten, Nutzung digitaler Vermögenswerte oder Abweichungen vom üblichen Spielverhalten können das Prüfungsniveau beeinflussen.
Zusammenarbeit mit Behörden und Dienstleistern
Hexabet kann mit externen Zahlungsdienstleistern, Sicherheits- und Verifizierungspartnern sowie zuständigen Behörden zusammenarbeiten, um AML-Vorgaben umzusetzen. Wenn dies gesetzlich erforderlich oder zur Prävention finanzieller Kriminalität angemessen ist, können relevante Daten geprüft, verarbeitet oder weitergegeben werden. Solche Maßnahmen erfolgen im Rahmen der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen und internen Compliance-Prozesse.
Datenschutz und Dokumentenspeicherung
Alle im Rahmen von AML- und KYC-Prüfungen bereitgestellten Informationen und Dokumente werden entsprechend den geltenden Datenschutz- und Sicherheitsstandards verarbeitet. Hexabet kann Unterlagen für den gesetzlich oder betrieblich erforderlichen Zeitraum speichern, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen, Streitfälle zu bearbeiten und Missbrauch zu verhindern.
Auswirkungen auf Ein- und Auszahlungen
Hexabet behält sich das Recht vor, Einzahlungen, Auszahlungen oder interne Kontooperationen zu verzögern, abzulehnen oder zu stornieren, wenn dies zur Durchführung von AML-Prüfungen erforderlich ist. Auszahlungen können insbesondere dann zurückgehalten werden, wenn Identitätsnachweise fehlen, die Herkunft von Geldern unklar ist, Zweifel an der Kontoinhaberschaft bestehen oder ein Verdacht auf unerlaubte Aktivitäten vorliegt.
Verantwortung der Nutzer
Nutzer sind verpflichtet, wahrheitsgemäße und aktuelle Angaben zu machen, nur eigene und rechtmäßig verfügbare Zahlungsmittel zu verwenden und auf Anfragen des Compliance-Teams innerhalb angemessener Fristen zu reagieren. Die Nichtbeachtung dieser Pflichten kann zu Kontoeinschränkungen, Verzögerungen bei Auszahlungen oder zur Schließung des Kontos führen.
Änderungen dieser Richtlinie
Hexabet kann diese AML-Richtlinie jederzeit aktualisieren, um rechtliche, regulatorische, technische oder betriebliche Änderungen zu berücksichtigen. Die jeweils aktuelle Version ist auf der Website verfügbar. Nutzern wird empfohlen, diese Seite regelmäßig zu prüfen, um über den neuesten Stand der Richtlinie informiert zu bleiben.
Kontakt
Bei Fragen zu dieser AML-Richtlinie oder zu laufenden Verifizierungs- und Compliance-Prüfungen sollten sich Nutzer über die auf der offiziellen Website von Hexabet verfügbaren Kontaktmöglichkeiten an den Kundensupport wenden.